Header-Bild des Newsletters HZD|DIREKT mit weißem Schriftzug auf einem Hintergrund in dunklen Blautönen mit gelben Lichtreflexen, der ein stilisiertes Hochhausviertel im Nachtmodus zeigt

Im Fokus: ressortübergreifender Austausch von digitalen Akten

Die E-Akte gilt als Herzstück der digitalen Verwaltung. Die Umstellung auf eine durchgängig digitale Bearbeitung ist aber nur ein Teil der Aufgabe, die es zu lösen gilt.

Liebe Leserin, lieber Leser,

föderale Verwaltungs-IT ist historisch gewachsen und dadurch dezentral organisiert. Unterschiedliche Hersteller, Systeme und Datenmodelle gehören zum Alltag. Damit die Papierakte endgültig ad acta gelegt werden kann, müssen die verschiedenen Systeme verlustfrei miteinander kommunizieren können.

Genau hier setzt die Elektronische Akte in Strafsachen (EAS) an, die von der HZD betrieben wird: Sie ermöglicht als vermittelnde Schnittstelle den rechtskonformen und sicheren Austausch relevanter Unterlagen zwischen der Polizei, den Gerichten und den Staatsanwaltschaften. Dazu bereitet sie Daten aus den Polizeisystemen so auf, dass sie im System der Justiz korrekt ankommen. Wie das funktioniert, verraten wir in zwei Insight-Beiträgen auf der HZD-Website.

Wir wünschen einen spannenden Einblick!

Ihre HZD-Redaktion

KI-generierte Collage aus Fahndungsfotos, Polizeiakten und einem halb offenen Reißverschluss

Elektronische Strafakte

Zwei Instanzen. Eine Akte.

Polizei und Justiz arbeiten inzwischen weitgehend digital. Die elektronische Strafakte (EAS) sorgt dafür, dass Strafverfahren medienbruchfrei, sicher und rechtskonform zwischen beiden Welten fließen.

Bildkomposition aus Polizeiwagen in großstädtischer Straßenschlucht, halbtransparenter Wand mit weißem Türrahmen und darüber gelegtem Gitter mit zahlreichen Knotenpunkten

IT für die Polizei

Ermitteln in neuer Dimension

Die hessische Polizei setzt erfolgreich auf cloudbasierte HZD-Services. Mit im Paket ist auch die elektronische Strafakte, die den Austausch digitaler Daten zwischen Polizei und Justiz ermöglicht.

Zahl des Monats Mai 2026

EAS

Riesige Aufgabe

Beim Austausch von Strafakten zwischen Polizei und Justiz müssen erhebliche Datenmengen verlustfrei übermittelt werden.


#Was die HZD bewegt

Bildkomposition in Blau mit Close-up auf einen Mann im Anzug, darüber gelegt eine Grafik mit ineinander greifenden Zahnrädern und dem Wort „Licensing“

HZD-Kooperationen

ALD-Arbeitskreis Lizenzmanagement zu Gast

Lizenzprofis aus ganz Deutschland trafen sich vom 6. bis 7. Mai 2026 zu ihrer Frühjahrstagung in der HZD.

#Save the Date – 1

Recruiting-Event bei der HZD in Hünfeld

Die Digitalisierung der Justiz nimmt weiter an Fahrt auf. Darum sucht die HZD für ihr Team am Standort Hünfeld tatkräftige Verstärkung. Warum die Justizaufgaben genau dort angesiedelt sind, wie IT-Profis ihre Expertise sinnstiftend einbringen können und welche Benefits die Location in Osthessen zu bieten hat, erfahren Interessierte am 19. Juni von 14 bis 20 Uhr im zuseCUBE in der Mackenzeller Straße 3. Die Vorbereitungen für das Event laufen auf Hochtouren, ein Sneak Preview zum Programm gibt eshier.

#Save the Date – 2

Zukunftskongress 2026

Vom 9. bis 10. Juni bringt der Zukunftskongress Staat & VerwaltungÖffnet sich in einem neuen Fenster wieder führende Köpfe aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft im Berlin Congress Center zusammen. Auf der Agenda: Keynotes, praxisnahe Zukunftswerkstätten und Best-Practice-Dialoge rund um Themen wie E-Government, Verwaltungsmodernisierung und innovative Technologien. Die HZD ist am Gemeinschaftsstand der govdigital eG (Obergeschoss / C001 bis C004) vertreten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 


#Was die digitale Verwaltung bewegt

Länderindex 2026

Hessen im bundesweiten Digitalranking weit vorne

Der Digitalverband Bitkom hat heute den neuen Länderindex „Wie digital sind Deutschlands Bundesländer?“ vorgestellt. Hessen erreicht in der Gesamtwertung den dritten Platz und zieht damit im bundesweiten Digitalranking an Bayern und Baden-Württemberg vorbei auf Platz drei.

Mehr erfahrenÖffnet sich in einem neuen Fenster

Deutschland-Stack

250 Millionen Euro für souveräne Cloud

Als Antwort auf US-Dominanz und Sicherheitsrisiken bei Microsoft-Diensten investiert die Bundesregierung in einen eigenen Cloud-Stack. In diesem Zuge vergab das Bundesministerium für Digitales und Verkehr am 25. Mai 2026 einen Auftrag über 250 Millionen Euro an die Deutsche Telekom und SAP. Ziel ist der Aufbau einer souveränen Platform-as-a-Service (PaaS), der sogenannte „Deutschland-Stack“ – eine lokale Alternative zu den globalen Cloud-Anbietern.

Mehr erfahrenÖffnet sich in einem neuen Fenster

Junge Frau, die auf ihrem PC mit SharePoint arbeitet

IT-Fortbildung

Besser unterwegs in SharePoint

Die Lernplattform eLeon zeigt in knappen fünf Minuten, wie man im Teamraum die Schnellstart-Navigation anpassen kann.