Bildkomposition in Blau mit Close-up auf einen Mann im Anzug, darüber gelegt eine Grafik mit ineinander greifenden Zahnrädern und dem Wort „Licensing“

ALD-Arbeitskreis Lizenzmanagement zu Gast bei der HZD

Wiesbaden, 13.05.2026: 22 Lizenzprofis aus ganz Deutschland trafen sich vom 6. bis 7. Mai 2026 zu ihrer diesjährigen Frühjahrstagung. Die Gastgeberrolle für den länderübergreifenden Austausch übernahm erneut die HZD.

Lizenzmanagement ist ein sehr dynamisches Thema: Softwarehersteller ändern regelmäßig ihre Lizenzmodelle, hinzu kommen Aspekte wie Open Source Software (OSS), Lizenznutzung in der Cloud und künstliche Intelligenz, die ganz neue Formen des Planens und Abwickelns erforderlich machen. Entsprechend müssen im Lizenzmanagement kontinuierlich Prozesse aktualisiert oder neu abgebildet, Wissen ausgebaut und neue Tools eingeführt werden.

Aufgrund der Dynamik des Themas trifft sich der ALD-Arbeitskreis Lizenzmanagement zwei Mal im Jahr und tauscht sich über die Erfahrungen mit einzelnen Softwareanbietern aus. Auch laufende Ausschreibungen, Vertragsverhandlungen und -abschlüsse gehören zu den wiederkehrenden Themen. Im Fokus der diesjährigen Frühjahrstagung standen:

  • die Rolle des Lizenzmanagements – Hebel wie auch Grenzen – hinsichtlich des Themas Digitaler Souveränität
  • der Erfahrungsaustausch zu Lizenzbeschaffungen hinsichtlich der Umstellung von der klassischen Lizenznutzung zu einer dynamischen Subscription
  • die Koordination verschiedener Microsoft-Verträge und Reseller Rahmenverträge
  • die Auswirkungen von Änderungen in Lizenzierungen, die eine Übermittlung von Telemetriedaten an Hersteller bedingen, und mit welchen Vereinbarungen man diese Datenübertragung vermeidet.
Gruppenfoto der Personen, die an der Frühjahrstagung 2026 des ALD-Arbeitskreises Lizenzmanagement bei der HZD teilgenommen haben

Das Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Beim Thema Lizenzmanagement ist der regelmäßige Austausch von Erfahrungen und Ergebnissen aus Verhandlungen, Audits etc. mit einzelnen Softwareherstellern sehr wertvoll. Je geschlossener die Bundesländer sich hier zeigen, desto stärker ist ihre Position den Herstellern gegenüber. Dies spielt vor allem vor dem Hintergrund steigender Preise und knapper Mittel eine wichtige Rolle.“