Gemeinsam stärker sein

Gemeinsam stärker sein. Auf europäischer Ebene ist die HZD Gründungsmitglied der europäischen Allianz öffentlich-rechtlicher IT-Dienstleister, Euritas. Länderübergreifend ist sie beispielsweise aktives Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Datenzentralen (ALD). Ein bedeutendes gemeinsames Projekt zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz ist der Betrieb eines gemeinsamen Rechenzentrums. Des Weiteren kooperiert die HZD mit der ekom21, dem größten kommunalen IT-Dienstleistungsunternehmen in Hessen.

Beim Betrieb der großen bundeseinheitlichen Fachverfahren, wie im Bereich der Justiz und der Steuer, bestehen bundesweite Kooperationen, teilweise unter Federführung der HZD.

 

Kooperationen in den Bereichen Justiz und Steuer:

 

Fußfessel
EAÜ (Elektronische Aufenthaltsüberwachung)

Die EAÜ ist ein ausfallsicheres System zur lückenlosen Aufenthaltsüberwachung eines Probanden mittels elektronischer Fußfessel. Das gemeinsame Projekt aller Bundesländer wird in der HZD-Außenstelle Hünfeld durchgeführt. Seit Mai 2011 wird dort die länderübergreifende Überwachungszentrale rund um die Uhr betrieben. Verwaltet wird die Überwachung durch das interne Verfahrensmanagement (VM) und das Technische Monitoring Center (TMC). Verstöße werden vom System sofort erkannt und an die Anfang 2012 eingerichtete Gemeinsame Überwachungsstelle der Länder weitergeleitet.

eMPK
eMPK (Elektronische Ministerpräsidentenkonferenz)

Mit eMPK werden die komplexen, organisationsübergreifenden und formalen Abläufe zur Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Sitzungen und Konferenzen elektronisch abgebildet. Alle Termine, Tagesordnungen, Vorlagen und Niederschriften zu den Ministerpräsidentenkonferenzen, CdS-Konferenzen und ggf. weitere Sitzungen können mit eMPK elektronisch erfasst, bearbeitet und verteilt werden.

Alle 16 Bundesländer sind der Kooperation unter der Federführung der Hessischen Staatskanzlei beigetreten. Die HZD stellt für eMPK die Informations- und Kommunikationsplattform bereit.

KONSENS
KONSENS (KOordinierte Neue Software-Entwicklung der Steuerverwaltung)

Im Vorhaben KONSENS haben die Finanzminister der Länder am 9. Juli 2004 eine einheitliche Automationsunterstützung für die Finanzämter und die Schaffung der organisatorischen Voraussetzungen für den Einsatz einer länderübergreifend einheitlichen Software als Ziel vereinbart. Dabei werden steuerliche Fachverfahren unter der Federführung eines Landes entwickelt. Hessen ist für die Neuentwicklung bezüglich der Stammdaten der Steuerbürger (z.B. Name, Anschrift, Bankverbindung, steuerliche Merkmale) federführend verantwortlich.