Die erste Version der Software „Digitales Lagebild-KRITIS Hessen“ ist bereits seit Juni 2023 im Einsatz. Sie unterstützt alle Ressorts der Landesverwaltung dabei, die KRITIS-Lage im Land nahezu in Echtzeit zu analysieren und bedarfsgerecht aufzubereiten – und das so gut, dass auch andere Bundesländer Interesse an der HZD-Entwicklung bekundet haben.
Anfang 2025 startete ein zwölfmonatiges Weiterentwicklungsprojekt, um die Anwendung auf ein noch höheres Level zu bringen. Kern des Updates ist eine abgesicherte Schnittstelle, über die relevante Daten nun automatisiert an den Bund übermittelt werden können. Die neue Funktionalität verfolgt somit auch den Ansatz einer Bund-Länder-übergreifenden Pilotierungsinitiative Digitales Lagebild, welche die länderübergreifende Zusammenarbeit in Sachen Lage-Erfassung und -Verarbeitung vorantreibt. Parallel dazu wurde die hessische Anwendung so angepasst, dass sie den europäischen Standards für digitale Barrierefreiheit entspricht. Somit sind die abgebildeten Informationen auch für Menschen mit Einschränkungen zugänglich.
Nach erfolgreichem Abschluss der aktuellen Projektphase geht das Vorhaben im kommenden Jahr in die Verlängerung. Auf dem Programm steht die Einbindung spezieller Maßnahmen für die Verarbeitung von Daten mit hohem Schutzbedarf. Außerdem soll die Anwendung so angepasst werden, dass sie in verschiedenen Umgebungen und insbesondere auch als Cloud-Service funktioniert.