Close-up auf nach vorn ausgestreckte Hand, deren Zeigefinger auf darübergelegte Grafik mit symbolisiertem Sicherheitszertifikat tippt

Sicherer Upload und Download von Dateien mit dem ICAP-Virenscanner

Zum Schutz webbasierter Fachverfahren hat die HZD ihr Security-Portfolio um einen höchst effizienten Baustein erweitert: einen Virenscanner, der ein- und ausgehende Daten in Echtzeit überprüft.

Immer mehr Fachverfahren bieten die Möglichkeit, auch über das Internet auf ihre Bausteine zuzugreifen. Dieser Service bringt es mit sich, dass Dateien verschiedensten Ursprungs von Bürgerinnen und Bürgern oder externen Kooperationspartnern in das Netz des Landes Hessen hochgeladen werden – unter Sicherheitsaspekten betrachtet eine kritische Situation. Um potenziellen Risiken entgegenzuwirken, müssen neben den etablierten Schutzmaßnahmen zusätzliche Sicherheitssysteme implementiert werden, welche die Daten bereits vor ihrer Überführung in das Fachverfahren auf Viren und Schadsoftware scannen.

Der ICAP-Virenscanner der HZD bietet besonderes hohen Schutz gegen Malware: Mit einer Kopie der eingereichten Daten wird eine Überprüfung mit gleich zwei voneinander unabhängigen Virenscannern durchgeführt. Das Ergebnis wird mit dem Vermerk „in Ordnung“ beziehungsweise „nicht in Ordnung“ an die Fachanwendung zurückgemeldet. In letzterem Fall erfolgt automatisch eine Meldung an den Absender, dass die Daten fehlerhaft sind und erneut hochgeladen werden müssen.

Der ICAP-Virenscanner wurde von der HZD im Auftrag des hessischen Justizministeriums für ein Fachverfahren im E-Justice-Umfeld entwickelt. Dort werden mittlerweile bis zu einer Million Scans pro Tag durchgeführt. Seit 2024 steht der ICAP-Virenscanner auch anderen Dienststellen des Landes für ihre Fachverfahren zur Verfügung.