Startschuss für HessenServer

Der erste HessenServer lief am 2. Februar vom „Band“. Die automatisierte Bereitstellung macht in Zukunft vieles einfacher und schneller. Das Besondere: Der HessenServer ist ein virtueller Server, der automatisiert bereitgestellt wird – inklusive Firewall-Freischaltungen, Betriebssystem, Virenschutz und Überwachung.

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Blick in einen Servergang des HZD-Rechenzentrums
Blick in einen Servergang des HZD-Rechenzentrums

Das DOMEA-Anwendungsmanagement der HZD gab den ersten HessenServer in Auftrag. Der HessenServer ist ein virtueller Server, der automatisiert bereitgestellt wird – inklusive Firewall-Freischaltungen, Betriebssystem, Virenschutz und Überwachung. Auftraggeber sind die Anwendungs- und Verfahrensmanager in der HZD. Über ein Self Service Portal können sie das gewünschte Betriebssystem und im Anschluss die Konfiguration des Servers (CPU, RAM, Storage) innerhalb seines Netzbereiches zusammenstellen. Von der Bestellung bis zur Bereitstellung des DOMEA-Servers dauerte es nur 48 Stunden, statt bislang rund fünf Wochen.

Für die Kunden in der hessischen Landesverwaltung heißt das, dass sich in Zukunft die Bereitstellung eines virtuellen Servers für ihre Fachverfahren signifikant vereinfachen wird. Bisher war es zur Einhaltung garantierter Qualität (Betriebsstabilität) und Sicherheit erforderlich, einen aufwändigen Change- und Freigabeprozess zu durchlaufen, der insgesamt 39 Implementierungsschritte enthält. Künftig werden technische Voraussetzungen und Freigaben so vorbereitet, dass die eigentliche Servererstellung in der neuen Geschwindigkeit bearbeitet werden kann. Der Vorteil liegt dann überwiegend in einem organisatorischen Zeitgewinn. Dieser kann genutzt werden, um Projekte zu beschleunigen oder flexiblere Server-Bereitstellungsmodelle umzusetzen.

Die automatisierte Bereitstellung des HessenServers ist Teil der RZ-Automation und der IT-Fabrik. Das strategische Programm treibt die Entwicklung der HZD zu einem wettbewerbsfähigen Cloud Service Provider voran. Ein weiteres Projekt der IT-Fabrik beschäftigt sich mit „Hyperkonvergenten Plattformen“ (HCP), eine softwarezentrierte Infrastruktur, die Computing-, Storage-, Netzwerk- und Virtualisierungs-Ressourcen enger miteinander verzahnt. HCP integriert sich nahtlos in die Automatisierungsstrategie des HessenServers.

Ansprechpartner
Kontakt: Manuel Milani
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0611 340-1506
Fax: 0611 340-1150
Email: pressestelle@hzd.hessen.de

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