Polizei mit HessenPC ausgestattet

„Geräuschlos“ war das meist zitierte Wort zum Projektabschluss als es darum ging, den Massenrollout zu beschreiben. „Ein großer Erfolg, der alle Beteiligten für die Zukunft eint und stärkt“, so Franz Schiffer, Hauptsachgebietsleiter und Projektverantwortlicher im HPT.

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Karl-Heinz Reinstädt, Präsident des HPT, Franz Schiffer, Hauptsachgebietsleiter und Projektverantwortlicher im HPT, Thomas Kaspar, Technischer Direktor der HZD, und Wolfgang Maier, Projektleiter in der HZD, mit dem HessenPC-Migrationsteam.
Karl-Heinz Reinstädt, Präsident des HPT, Franz Schiffer, Hauptsachgebietsleiter und Projektverantwortlicher im HPT, Thomas Kaspar, Technischer Direktor der HZD, und Wolfgang Maier, Projektleiter in der HZD, mit dem HessenPC-Migrationsteam.

Ein dickes Dankeschön ging in einer Feierstunde Mitte September an alle Beteiligten, die zum Erfolg der HessenPC-Migration der Polizei beigetragen haben. Karl-Heinz Reinstädt, Präsident des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik (HPT): „Innerhalb von acht Monaten haben der Regionale Benutzerservice der Polizei, das HPT und die HZD den Massenrollout von 15.000 Arbeitsplatz-Rechnern an 220 hessischen Standorten durchgeführt und die Softwareverteilung der Polizei an die Zentrale Betreiber-Plattform des Landes angebunden. Ende August konnten wir den Rollout planmäßig abschließen.“ Damit ist die Polizei nach der Steuerverwaltung der zweite Großkunde der HZD, der flächendeckend mit dem HessenPC arbeitet.

Vor sechs Jahren begann die HZD mit den Planungen für den HessenPC – dem neuen Standard-PC für 60.000 IT-Arbeitsplätze in der hessischen Landesverwaltung. „Anfangs war es ein landesweites Ringen um den HessenPC, um IT-Sicherheit und Netzhoheit. Der HessenPC war neu, der HessenPC war groß. Auch die Zweifel waren groß“, blickt Thomas Kaspar, Technischer Direktor der HZD zurück. Deshalb war es umso wichtiger, eine detaillierte Planung vorzunehmen und den Ressorts ein stabiles Produkt zur Verfügung zu stellen.

2016 gab es den Minister-Entscheid für die Migration der Polizei in den HessenPC. Wolfgang Maier übernahm die Projektleitung bei der HZD. „Die Voraussetzungen waren alles andere als einfach. Denn das System, mit dem die Polizei damals arbeitete, war stabil. Warum also ein Wechsel und noch dazu ein Standard? Aber auch den besonderen polizeilichen Anforderungen musste der HessenPC Rechnung tragen: Sei es die Bewahrung einer gewissen Autarkie der Softwareverteilung der Polizei, spezielle Anforderungen an die IT-Sicherheit, temporäre und räumliche Besonderheiten wie 24/7 und Schichtbetrieb bzw. die große Anzahl der Dienststellen“, beschreibt Maier die Ausgangslage.

Die lange Projektlaufzeit mit unvorhersehbaren Neuerungen beispielsweise beim Release-Wechsel bei Microsoft oder Neuerungen bei der Festplattenverschlüsselung, die ambitionierte Staffelplanung und viele Herausforderungen mehr konnten das HPT und die HZD gemeinsam meistern. Als Anerkennung verteilte Marc Hawaleschka, Projektkoordinator des HPT, einen Pokal und Urkunden für die Regionalen Benutzerservices der Polizei, die den Rollout am schnellsten abgeschlossen oder die meisten Rechner in der kürzesten Zeit migriert hatten.
„Geräuschlos“ war das meist zitierte Wort zum Projektabschluss als es darum ging, den Massenrollout zu beschreiben. „Ein großer Erfolg, der alle Beteiligten für die Zukunft eint und stärkt“, so Franz Schiffer, Hauptsachgebietsleiter und Projektverantwortlicher im HPT.

Getreu dem Motto „Nach dem Projekt ist vor dem Projekt“ kündigt sich die Zukunft auch schon an. Der Windows-Releasewechsel auf SAC 1809, der noch mit Unterstützung des Projekts durchgeführt wird, ist schon in vollem Gang. Und dann geht es weiter mit dem Hardware-Tausch der Arbeitsplatzrechner im Rahmen des Projekts Client 2020, der stärkeren Fokussierung auf mobile Endgeräte (Tablets und Smartphones), der Umstellung auf HessenVoice sowie der Migration der Zentralen Dateiablage.

Ansprechpartner
Kontakt: Manuel Milani
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0611 340-1506
Fax: 0611 340-1150
E-Mail: pressestelle@hzd.hessen.de

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