Landesprojekte wirtschaftlich planen

In Krisenzeiten ist es wichtiger denn je, Vorhaben so ökonomisch wie möglich abzuwickeln. Wie gerufen kommt in der aktuellen Situation eine Arbeitshilfe, die von der HZD weiterentwickelt wurde: das WU-Tool zur Erstellung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen.

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Euro-Münzen, die auf einen Tisch fallen

Die Vorlage für das WU-Tool lieferte das hessische Innenministerium, das bereits 2014 eine umfassende Vorlage zur Durchführung von Kapitalwert- und Nutzwertanalysen bereitstellte. Um das Handling für die Landesmitarbeiter*innen einfacher zu machen, hat die HZD in Zusammenarbeit mit dem hessischen Finanzministerium die vorhandenen Dokumente optimiert.

Zentrale Elemente der Vorlagensammlung sind zwei Excel-Dokumente zur Ermittlung des Kapitalwerts beziehungsweise des Nutzwerts eines Vorhabens. Beide Tabellen enthalten beschreibbare Bereiche zur Eingabe der Projekt-Eckdaten und gesperrte Bereiche, in denen die automatisierten Berechnungen ablaufen. Für die übersichtliche Darstellung der Resultate werden grafische Hilfsmittel genutzt, die dem Entscheider eine schnelle und einfache Interpretation ermöglichen.

Zur Qualitätssicherung wurde das WU-Tool im vergangenen Jahr von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG untersucht. Der Prüfbericht bescheinigt der HZD-Entwicklung die Konformität mit den Anforderungen des Bundesministeriums für Finanzen und des Bundesrechnungshofs in Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit öffentlicher Vorhaben. Somit steht dem landesweiten Einsatz des WU-Tools nichts mehr im Wege.

> Detailliertere Informationen zum WU-Tool der HZD bietet der Artikel „Projekte effizient auf Wirtschaftlichkeit untersuchen“, der in der INFORM 4/20 erschienen ist.

Ansprechpartner
Kontakt: Manuel Milani
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0611 340-1506
Fax: 0611 340-1150
E-Mail: pressestelle@hzd.hessen.de

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