HZD weiter bei OASIS im Spiel

Auf Beschluss der Staats- und Senatskanzleien ist die HZD weiterhin mit dem Betrieb von OASIS beauftragt. Künftig muss das Spielersperrsystem nun auch von Gaststätten mit Glücksspielautomaten und Online-Spielveranstaltern genutzt werden.

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Schutzsystem bei Spielsucht: OASIS von der HZD

Die Zuständigkeit für OASIS verbleibt dauerhaft in Hessen und geht nicht auf die geplante gemeinsame Glückspielbehörde in Halle über. Dies wurde von den Leitungen der Staats- und Senatskanzleien in einer Sitzung im Februar 2021 beschlossen. Das von der HZD betriebene und auch entwickelte Spielersperrsystem ist seit 2013 bundesweit im Einsatz, um suchtgefährdete Spielerinnen und Spieler zu schützen. Genutzt wird es von Spielbanken, Lotteriegesellschaften, Sport- und Pferdewettanbietern und (seit Mitte 2014) von hessischen Spielhallen. Anfang 2021 haben sich auch die rheinland-pfälzischen Spielhallen an OASIS angeschlossen.

Nun wird die Anwendung auf Basis des Glücksspielstaatsvertrags 2021, der am 1. Juli in Kraft tritt, umgestellt. Nach der neuen Regelung müssen ab Mitte des Jahres auch Gaststätten mit Glücksspielautomaten sowie Online-Sportwetten und Online-Casinos verbindlich mit OASIS arbeiten. Konkret bedeutet das für die Betreiber, dass vor jedem Spiel im System abgefragt werden muss, ob die spielwilligen Personen eventuell gesperrt sind.

Ansprechpartnerin
Kontakt: Birgit Lehr
stellvertretende Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0611 340-3118
E-Mail: pressestelle@hzd.hessen.de

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