HZD-Keynote zur Transformation der IT aus der Perspektive des Full Service Providers

„Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert“ – Aktuelle Rechenzentrumstechnologien und das große Thema Cloud im Fokus.

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HZD-Keynote beim Nutanix-Kongress in Darmstadt

Ganz im Zeichen der neuesten Rechenzentrums- und Hybridcloudtechnologien stand am 11. Februar 2020 die .Next on Tour Germany 2020 des auf Datacenter-Lösungen spezialisierten US-Unternehmens Nutanix. Die international ausgerichtete Anwenderkonferenz, die Visionäre, Entwickler und IT-Verantwortliche zusammenbringt, kreiselte vor allem um die vier thematischen Säulen

  • Modernisierung des Rechenzentrums
  • Multicloud & Automatisierung
  • Anwendungen & Workloads
  • Emerging Technologies

Für die HZD im mit über 1.000 Besuchern besetzten Darmstadtium auf der Bühne, und in Vertretung vom Technischen Direktor Thomas Kaspar als Gastreferent zum Thema „Transformation der IT aus CIO-Perspektive“ geladen: Dr. Martin Scheuermann, HZD-Bereichsleiter und Projektverantwortlicher der auf Nutanix-Basis entwickelten Verfahrenscloud Hessen, mit der künftig standardisierte Services bereitgestellt und unterschiedliche Fachverfahren auf Seiten der HZD eigenverantwortlich betrieben werden können.

„Hessen forciert den Digitalisierungsprozess auf allen Ebenen und in allen Fachressorts. Unser Ziel ist eine effiziente Verwaltung auf Basis einer einheitlichen IT-Infrastruktur mit Software für alle Fachverfahren zur schnellen Bearbeitung von Vorgängen, Onlinezugängen, digitalen Workflows und Anbindung an das Backend - das alles in 24/7-Hochverfügbarkeit“, so Dr. Martin Scheuermann. Als wesentlicher Treiber fungiert dabei natürlich auch das Onlinezugangsgesetz (OZG), nach dessen Vorgaben alle kommunalen Dienstleistungen bis 2022 digital verfügbar und interoperabel vernetzt sein sollen.

Die HZD setzt diese Anforderungen u. a. über eine hybride IT um. Ein zentrales Element dabei ist der HessenPC as a Service, der Standardarbeitsplatz für alle Ressorts mit Grundsatzsoftware (Office, Dokumentenmanagement etc.) und spezifischer Fachsoftware etwa für die Steuerverwaltung oder das Kultusministerium. Die HZD hat im Januar 2020 den Rollout für 56 Kunden, sprich: Ressorts und nachgeordnete Dienststellen abgeschlossen, damit steht der HessenPC insgesamt 71.000 Nutzern als Workplace as a Service zur Verfügung.

Verfahrenscloud Hessen

Eine weitere wichtige Komponente ist die von der HZD bereitgestellte Verfahrenscloud Hessen mit Basistechnologie von Nutanix. Damit lassen sich künftig vorkonfigurierte Cloudressourcen je nach Bedarf von überall und jederzeit abrufen. Die Cloudplattform wird sowohl für Landesbedienstete über das Hessennetz (HCN) als auch für Nutzer von OZG-Verfahren über das Internet erreichbar sein. „Mit der VCH wird die HZD eine zeitgemäße, hochverfügbare und über zwei Standorte abgesicherte Infrastruktur bieten“, so Dr. Martin Scheuermann.

Ab Mitte 2020 können standardisierte Rechenzentrumsdienste wie Compute und Storage (IaaS) beauftragt werden. In den nächsten Stufen erfolgen weitere Angebote, die in 2021 zusätzlich eine Laufzeitumgebung (IaaS+) umfassen werden. Der Zugang zu den angebotenen Produkten soll unkompliziert mit Hilfe eines Standardbrowsers über ein Selfservice-Portal erfolgen. Die Nutzung wird nach Verbrauch abgerechnet werden. Ab 2022 werden weitere Plattformdienste (PaaS) für den Kunden bereitstehen. Dr. Scheuermann: „Die sukzessive Realisierung von Funktionalitäten ist ein Schlüsselfaktor, um im Verbund mit parallelen Vorhaben wie der Einführung von OZG-Services oder neuer Softwaredesign-Prinzipien die ambitionierten Ziele zu erreichen.“

Ansprechpartner
Kontakt: Manuel Milani
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0611 340-1506
Fax: 0611 340-1150
E-Mail: pressestelle@hzd.hessen.de

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