Hessens IT-Nachwuchs startet ins neue duale Studium

Direktor Joachim Kaiser begrüßt in der HZD die ersten Studentinnen und Studenten des neu konzipierten dualen Studienschwerpunkts Verwaltungsinformatik/E-Government.

IMG_5760 600px.png

Begrüßung der Studentinnen und Studenten des neuen Studienganges
Direktor Joachim Kaiser (Mitte), Beate Werler-Große (ganz links) und Manuel Milani (Dritter von links) mit den Studentinnen und Studenten des neuen Studienganges

Es ist eine Premiere für alle Beteiligten – und in Zeiten der digitalen Transformation ein Muss, um künftige IT-Fachkräfte und E-Government-Spezialisten für die anspruchsvollen Aufgaben der Verwaltung von Morgen zu qualifizieren. Zur Umsetzung der „Strategie Digitales Hessen“ und der ambitionierten Anforderungen des 2017 in Kraft getretenen Onlinezugangsgesetzes werden in der Landesverwaltung zunehmend engagierte, kreative Köpfe benötigt, die mit fundiertem Informatik-Knowhow an zukunftsweisenden wie verwaltungsspezifischen E-Government-Lösungen arbeiten.
Das Land Hessen, vertreten durch die HZD, und die Hochschule RheinMain/Wiesbaden haben diesem Fakt Rechnung getragen und kooperieren seit dem nun beginnenden Wintersemester erstmals beim dualen Studiengang Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Verwaltungsinformatik/E-Government. Das Ziel: die Verzahnung von Theorie und Praxis - ein breites, zweigeteiltes Ausbildungsangebot, das parallel zum Bachelor-Studiengang an der Hochschule die Möglichkeit bietet, in spannenden IT-Bereichen der HZD oder anderen Dienststellen des Landes Hessen ganz reale, berufsspezifische Erfahrungen zu sammeln. Die zeitliche Struktur für die Studierenden: vier Wissenschafts-Tage pro Woche an der Hochschule, ein Praxis-Tag in der HZD, dazu die ausschließlich praktische Arbeit während der Semesterferien – alles gefördert mit einer Unterhaltsbeihilfe von bis zu 1.041 EUR pro Monat.

Im Idealfall entsteht aus dieser realen Feldstudie in der sich dynamisch modernisierenden Landesverwaltung dann gleich auch ein Thema für die nach sieben Semestern anvisierte Bachelor-Arbeit. Zudem sollen in den Praxisphasen bereits Kontakte zwischen den Studierenden und dem IT-Umfeld des Landes Hessen mit Blick auf eine mögliche zukünftige Übernahme geknüpft werden. Weitere Pläne: Im nächsten Jahr soll das Studium zusätzlich ausbildungsintegriert angeboten werden, d.h. mit der Möglichkeit, ergänzend die IHK-Prüfung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung abzulegen. Perspektivisch ist auch ein Masterstudiengang im Gespräch.

Direktor Joachim Kaiser blickte zur Begrüßung der zwei Studentinnen und zwölf Studenten des neuen Studienganges denn auch in kollektiv gespannte und neugierige Gesichter – schließlich betreten alle Studienanfänger Neuland, zumal in einer Phase, die für die HZD als Full Service Provider der Landesverwaltung auch Veränderung auf unterschiedlichen Ebenen bedeutet: „Die Digitalisierung verändert alles, natürlich auch Staat und Verwaltung. Und das Onlinezugangsgesetz verlangt von allen Verwaltungen bundesweit, ihre Leistungen über interoperable Portale unter der Nutzung von Servicekonten online verfügbar zu machen – das ist Amazon für die Verwaltung. Ich freue mich, dass Sie sich alle für dieses spannende und große Innovations-Thema entschieden haben und darf Sie zu Ihrer Studienwahl beglückwünschen. Wir werden alles dafür tun, um unsere wichtige Rolle bei der Qualifizierung künftiger IT-Fachkräfte für die Verwaltung bestmöglich auszufüllen.“

Ansprechpartner
Kontakt: Manuel Milani
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0611 340-1506
Fax: 0611 340-1150
E-Mail: pressestelle@hzd.hessen.de

SERVICE