Datenzentralen beraten über Kooperation und Umsetzung

Anfang November trafen sich Architekten der Datenzentralen in der HZD und stimmten sich über gemeinsame Standards ab. Die Ergebnisse sollen dem Bundesministerium des Inneren als Empfehlung übermittelt werden.

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Direktor Joachim Kaiser (li.) begrüßt die Architekten der ALD-Arbeitsgruppe „OZG und Portalverbund“. Enterprise Architektin Janina Einsele (re.) vertritt die HZD.
Direktor Joachim Kaiser (li.) begrüßt die Architekten der ALD-Arbeitsgruppe „OZG und Portalverbund“. Enterprise Architektin Janina Einsele (re.) vertritt die HZD.

Arbeitsgruppen der „Arbeitsgemeinschaft Leiter der Datenzentralen“ (ALD) gibt es schon einige, im April dieses Jahres kam eine neue dazu. Der Grund: die aktuellen Ereignisse rund um das Thema Digitalisierung, vor allem das 2017 in Kraft getretene Onlinezugangsgesetz (OZG). Daher auch der Name der Arbeitsgruppe: „OZG und Portalverbund“.

In der AG „OZG und Portalverbund“ sind das ITZ Bund und die Datenzentralen aller Bundesländer (mit Ausnahme des Saarlandes) vertreten. Anders als bei den anderen Arbeitsgruppen ist hier auch direkt das Bundesinnenministerium vertreten. Die Federführung liegt beim DVZ in Mecklenburg-Vorpommern.

Janina Einsele, Vertreterin der HZD in der AG und Enterprise Architektin: „Unser Anliegen ist es, uns zu unterschiedlichen Themen im Kontext der Umsetzung des OZG abzustimmen – dazu gehören Möglichkeiten der Kooperation, Methoden zur Umsetzung wie die Digitalisierungslabore oder aber Architekturthemen.“

Erstmalig traf sich nun ein Teil der AG in der HZD zum Arbeitspaket „Architektur“ mit dem Ziel, sich über gemeinsame Standards und Referenzarchitekturen zur Umsetzung abzustimmen. Sie tauschten sich darüber aus, wie sich die IT-Dienstleister in ihren Bundesländern für die digitale Transformation der Verwaltungen aufstellen und welche Online-Services bereits zur Verfügung stehen. Es wurden gemeinsame Anforderungen für eine Referenzarchitektur erhoben. Besondere Tagesordnungspunkte waren Erfahrungsberichte zum Digitalisierungslabor Wohngeld (DVZ Mecklenburg-Vorpommern) und zur Einführung der Containertechnologie (ITDZ Berlin). Die Ergebnisse sollen anschließend dem Bundesinnenministerium als Empfehlung übermittelt werden.

Mitarbeiter der HZD an weiteren „Arbeitspaketen“ der AG sind:

  • „Kooperationsmöglichkeiten“: Dr. Johann Schweinitz
  • „Digitallabore“: Dr. Markus Beckmann

Das nächste Treffen der AG „OZG und Portalverbund“ findet Ende Januar in Berlin statt.

Ansprechpartner
Kontakt: Manuel Milani
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0611 340-1506
Fax: 0611 340-1150
E-Mail: pressestelle@hzd.hessen.de

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