Bestens vernetzt in Sachen Prävention und Versorgung

Durch die andauernde Pandemie hat ein Projekt der HZD neue Wichtigkeit bekommen: der Gesundheitsdatenpool, der im Rahmen des Hessischen Gesundheitspakts 3.0 aufgebaut werden soll. Der Prototyp wurde im Auftrag des Sozialministeriums bereits erstellt. Nun ist es an den Paktpartnern, die nächste Projektphase zu starten...

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Beispielhafte Karte aus dem Gesundheitsdatenpool

Der demografische Wandel stellt das Gesundheitswesen vor große Herausforderungen. Eine seiner zentralen Aufgaben ist die Gewährleistung einer flächendeckenden Versorgung mit ärztlichen, pflegerischen und anderen gesundheitsbezogenen Leistungen.

Um diesen Auftrag landesweit erfüllen zu können, wurde der Hessische Gesundheitspakt 3.0 aufgelegt. Wichtiger Baustein dieses Maßnahmenpakets ist der Aufbau eines Gesundheitsdatenpools. Mit seiner Hilfe sollen bestehende Analysen und Statistiken zusammengefasst und in Form von Gesundheitsreports ausgewertet werden. Diese dienen dann als Planungsgrundlage für landesweite oder kommunale Aktivitäten im Bereich Prävention und Versorgung.

Der Auftrag zur Durchführung eines Vorprojekts ging 2019 an die HZD, die nach Festlegung der Anforderungen einen Prototyp zum beispielhaften Thema Pflege entwickelte. Zu den herausragenden Merkmalen dieses Modells gehören die neuen Darstellungsoptionen, die über die bekannten thematisch angelegten Karten hinausgehen und eine raumbezogene Analyse der relevanten Strukturdaten im Gesundheitswesen ermöglichen.

Nun ist es an den Paktpartnern, sich für die nächste Projektphase zu entscheiden und in dieser an weiteren Themen der Umsetzung zu arbeiten. Nach seiner Finalisierung wird das Online-Portal eine ganze Reihe von Erkenntnissen liefern, die bislang noch nicht generiert werden konnten. Durch die Möglichkeit, regionale Auswertungen auch im kleinen Maßstab zu erstellen, sind dann viel präzisere Aussagen zum Ist-Zustand der Versorgungssituation möglich. Außerdem können die Daten dynamisch und vor allem auch zeitnah nach spezifischen Fragestellungen ausgewertet werden. In Summe wird das Onlineportal „Gesundheitsdatenpool“ also genau die Art von maßgeschneiderten Informationen liefern, die in Krisensituationen wie der jetzigen gefragt sind.

> Mehr zum Projekt „Gesundheitsdatenpool“ können Sie in der INFORM 4/20 nachlesen.

Ansprechpartnerin
Kontakt: Birgit Lehr
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0611 340-3118
E-Mail: pressestelle@hzd.hessen.de

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