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Chronik der HZD

Von den ersten und wilden Jahren über große Umwälzungen, die Ära Ermer und die IT-Zentrale des Konzerns Hessen zum Motor in Zeiten der digitalen Transformation. „Reisen“ Sie mit uns in fünf Jahrzehnten durch die Geschichte der HZD.

Ein historischer Rückblick

Chronik der HZD

1974: Albert Osswald und Klaus Bresse
Als die Daten laufen lernten
Die behördliche Datenverarbeitung in Hessen lief ab 1970 in organisatorisch geregelten Strukturen. In diesem Jahr trat das Gesetz zur Einrichtung des Hessischen DV-Verbundes in Kraft (für die jüngeren IT-ler: DV steht für Datenverarbeitung). Das war die Geburtsstunde der HZD und der fünf kommunalen Gebietsrechenzentren, kurz KGRZ genannt. Diese bezogen ihre Standorte in Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Kassel und Wiesbaden. Die HZD wurde ebenfalls in Wiesbaden heimisch.
Aufbau Amdahl-Systeme 1982
Als der PC die HZD eroberte
Nach den ersten „wilden Jahren“ steuerte die HZD in ihrem zweiten Jahrzehnt in ruhigeres Fahrwasser. Man passte sich an und wurde mehr und mehr zu einer „normalen Verwaltung“, trotz eines Direktors Albrecht, den man – mit entsprechenden Erwartungen – aus der freien Wirtschaft verpflichtet hatte. Im Rechenzentrum vollzog sich eine Revolution.
Serverfarm
Als aus Nutzern Kunden wurden
Die Zeit von 1990 bis 1999 kann man in der Geschichte der HZD getrost als die „Ära Ermer“ bezeichnen. Leonhard Ermer lenkte die Geschicke der Datenzentrale insgesamt von 1989 bis 2001 und er hat in dieser Zeit das Gesicht der HZD stark geprägt.
Der gläserne Neubau in der Auguste-Viktoria-Straße 2006
Die HZD als IT-Zentrale im Konzern Hessen
Die letzten zehn Jahre HZD-Geschichte sind stark geprägt durch die Einführung von E-Government in der öffentlichen Verwaltung. 1998 startete das Projekt „Neue Verwaltungssteuerung“, das in den Folgejahren zu umgreifenden Veränderungen in der gesamten Landesverwaltung führte: organisatorisch, personell und technisch.
Rechenzentrum
Die HZD als Motor in Zeiten der digitalen Transformation
Das fünfte Jahrzehnt der Historie kann man getrost als die dynamischste Phase der HZD-Geschichte bezeichnen – weniger, weil die Bediensteten der HZD auch 2010 ein Doppel-Jubiläum feiern können: 40 Jahre Wiesbaden, 20 Jahre Hünfeld. Vielmehr geht gleich zu Beginn dieser Dekade mit dem HessenPC ein HZD-Schlüsselprodukt (2011 zunächst noch als reines Abrechnungsmodell für Geschäftsprozesse der Landesverwaltung) an den Start, das sich bis zum Ende des Jahrzehnts stetig weiterentwickeln wird.