Koordinierte Abwehrmaßnahmen

Die allgemein zunehmende Bedrohung durch Schadsoftware macht auch vor den IT-Systemen der öffentlichen Verwaltung nicht halt. Eine lokale Bekämpfung ist schon auf Grund der intensiven Vernetzung der verschiedenen Dienststellen wenig erfolgversprechend. Um z.B. auftretende Bedrohungen durch Schadsoftware abzuwehren, ist ein koordiniertes Vorgehen in der Hessischen Landesverwaltung notwendig.

Ein zentral angelegtes Virenschutz-Management unterstützt die einzelnen Dienststellen bei der koordinierten Abwehr von Bedrohungen und verfolgt die folgenden Ziele:

  • Schaffung eines einheitlichen und abgestimmten Sicherheitsniveaus für die Hessische Landesverwaltung
  • Einbindung in landesweit abgestimmte Prozesse zur Bewältigung von übergreifenden Sicherheitslagen
  • Verfügbarkeit eines kompetenten Teams zur zentralen Koordinierung von Gegenmaßnahmen bei Virenausbruch

Das zentrale Virenschutz-Management ist eine Standardleistung der HZD, sie wird im Rahmen einer Endgeräte-Versorgung sowohl für den HessenPC als auch für andere Standard-Windows-Systeme angeboten.

 
Im Lieferumfang enthalten ist eine Standard-Sicherheits-Richtlinie. Diese ist das Ergebnis einer langjährigen Betriebserfahrung mit IT-Systemen, die in der Hessischen Landesverwaltung im Einsatz sind.

 
Durch regelmäßige Updates verfügen die Systeme immer über die aktuellen Virenschutz-Signaturen. Eine zeitnahe und schnelle Verteilung auf die angebundenen IT-Systeme des Auftraggebers erfolgt über das Hessennetz mit Hilfe des zentralen Virenschutz-Servers und entsprechender Subsysteme.