Hohe Sicherheits- und Qualitätsstandards

Die HZD stellt für die anspruchsvollen Verfahren und Anwendungen der Hessischen Landesregierung hochverfügbare Systeme in ihren Rechenzentren bereit. Hohe Sicherheits- und Qualitätsstandards sowie standardisierte Prozesse nach ITIL (IT Infrastructure Library) steuern die Aktivitäten des HZD-Betriebs und sorgen für Transparenz und Professionalität.

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Serverschränke
Server-Schränke im Rechenzentrum

 
Welche Rechenleistung tatsächlich im Rechenzentrum erbracht wird, erahnt man erst, wenn man die „heiligen“ Hallen der HZD betritt. Unter höchsten Sicherheitsstandards mit elektronischen, videoüberwachten Zugangskontrollsystemen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per Chipkarte mit abgespeichertem Foto von sicherheitsüberprüftem Personal einzeln in Schleusen für den Einlass geprüft.
 

Bei einem Sauerstoffgehalt von nur ca. 17 % besteht außergewöhnlich hoher Brandschutz. Bei diesem Sauerstoffgehalt kann z.B. kein Streichholz mehr gezündet werden. Der Sauerstoffgehalt kann bei Notwendigkeit durch eine Raumflutung mittels Stickstoff auf nahezu 13 % gesenkt wird. Vollredundante Stromzuführung mit kompletter Ausfallabsicherung, die perfektionierte Kühlungsprozedur, flankiert durch die zwei hauseigenen Blockheizkraftwerke und Notstromdieselaggregate, vervielfacht die Ausfall- und Datensicherheit im Wiesbadener Rechenzentrum.
 

Dass die Betriebsprozesse so störungsfrei wie möglich ablaufen, ist den für die HZD geltenden sogenannten ITIL-Standards als Regel- und Definitionswerk zu verdanken.
 

Die Administration der ca. 3.000 Server mit ca. 500 Terabyte (TB) zentralem Speicherplatz und der 4.500 Netzwerkkomponenten und 150.000 Netzwerkanschlüsse bei einem Umfang von rund 25.000 Changes pro Jahr für die 230 zu betreuenden Produkte und Verfahren fordert die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und offenbart die effektive Rechenleistung der HZD.